EINBAU VON AUFZÜGEN IN EIN BESTEHENDES GEBÄUDE




Die Firma Travasso A.W. ist spezialisiert auf den Einbau von Aufzügen und Arbeitsbühnen in bestehende Gebäude, die hauptsächlich privaten Eigentümern gehören oder Wohnblocks sind.
Die große Flexibilität bei der Planung und bei der Installation, die dieses Unternehmen auszeichnet, ermöglicht ihr zugleich Interventionen, die für ihre Konkurrenten nicht machbar sind. Es funktioniert auch auf kleinstem Raum- stets unter Einhaltung der Aufzugsrichtlinien 2014/33/EU und den geltenden Normen, insbesondere der Norm EN 81-21 „Neue Personen- und Lastenaufzüge in bestehenden Gebäuden“.
Wenn es erforderlich ist, einen Schacht aus einer Metallstruktur, die mit Blech oder Glas verkleidet ist, zu errichten, kooperiert die Travasso AW auch mit einem anderen Unternehmen, der KCostruzioni Srl. Sie sind auf diese Art von Konstruktionen spezialisiert und halten die Normen EN 1090-1 ein. Die Firma Travasso A.W. arbeitet in der Fertigstellung von Projekten manchmal auch mit Gebäudeplanern, Bauunternehmern, Elektrikern und anderen Handwerkern zusammen. Darüber hinaus ist man bereit, dem Kunden bei der Bürokratie mit dem Ziel eines Steuerabzuges zu beraten und zu unterstützen.
Der Aufzug in einem Gebäude im Stadtzentrum von Parma, in einem Privatwohnhaus. Der Aufzug besitzt eine mit Sicherheitsglas versehene Panoramakabine. Auch die Etagentür und die Kabinentür, beides Schiebetüren, sind verglast. Eine Veredelung aus gebürstetem Edelstahl wurde vorgenommen. Der externe Rahmen wurde von der Firma KCostruzioni gebaut und mit Sicherheitsglas versehen.

Aufzug im Treppenhaus eines Gebäudes im Stadtzentrum von Parma, in einem Privatwohnhaus. Die Kabine besteht teilweise aus Sicherheitsglas und Echtholz mit Veredelungen aus gebürstetem Edelstahl. Der interne Rahmen wurde von der Firma KCostruzioni gebaut und mit Sicherheitsglas und Blech versehen, im Treppenhaus.

Aufzug im Treppenhaus eines historischen Gebäudes in Parma, in einem Privatwohnhaus. Er besitzt eine Halb-Panorama-Kabine, das heißt sie ist mit Seitenscheiben ausgestattet. Die Wände sind mit Kunststofflaminat verkleidet, mit Veredelungen aus gebürstetem Edelstahl. Die Flügeltüren sind im Panoramastil gestaltet, während die Kabinentüren automatische Falttüren sind, da es seitlich wenig Platz gibt.

Im Falle eines Einbaus eines Aufzugs oder einer Arbeitsbühne in ein bestehendes Gebäude- das davor keinen Aufzug oder keine Arbeitsbühne hatte- sowie im Falle einer kompletten oder teilweise kompletten Aufzugserneuerung, ergibt sich meist der Bedarf an Extraarbeiten verschiedener Art. Meistens ist es notwendig, eine Grube auszuheben, deren erforderliche Tiefe von der Größe des Aufzugs abhängig ist.
Wir beziehen uns hier eher auf den typischen Fall der Installation eines neuen Aufzugs in einem bestehenden Gebäude. Falls ein bestehender Aufzug erneuert werden soll, ist die Grube bereits ausgehoben und in der Regel wird sie in Ordnung sein so wie sie ist. Unter Umständen- und dies ist nicht selten- kann der Fall auftreten, dass man den Lift in der Vergangenheit nicht für den untersten Stock (Kellerabteil) benötigte und das Bedürfnis erst später auftritt und so muss die bestehende Grube vertieft werden.
Die Grube braucht die gleiche Größe wie der Schacht, der danach über ihr errichtet wird. Auf der Unterseite braucht man eine Platte, die dem Gewicht der Anlage standhalten kann und die dann installiert wird. Falls Wasser eindringt, muss sie abgedichtet werden. Wenn man sich für einen Mauerwerksschacht entscheidet, muss dieser über der Grube errichtet werden. Aber heutzutage wird diese Möglichkeit eher selten genutzt. Aus verschiedenen Gründen wie Kosten, Platzbedarf, Ästhetik und Helligkeit ist es eher üblich, einen mit Kristallglas oder- jedoch mit einer geringeren Häufigkeit- mit Blech versehenen metallischen Rahmen zu errichten.
Das Gerüst liegt auf einer Metallplatte, die auf den Seiten der Grube befestigt (eingemauert) wird. Wenn sich der neu errichtete Schacht außerhalb des Gebäudes befindet und mehr oder weniger an die Außenwand desselben angelehnt ist, besteht eine der notwendigen Mauerarbeiten darin, Platz für die Türen zu schaffen. Dies gelingt in manchen Fällen, indem man das bestehende Mauerwerk dazu verwendet. Andernfalls kann man den Schacht durch bestehende Türen oder Fenster erweitern. In bestimmten Fällen, die aber keinesfalls die Regel sind, gibt es über dem Schacht eine Decke und darüber einen mehr oder weniger nutzbaren Raum, und aus technischen Gründen und wie es Normen erfordern, kann es erforderlich sein, diese Decke zu durchbrechen- aufgrund der Größe des Schachts, um diesen nach oben zu erweitern.
Wenn schließlich der neue Schacht im Inneren des Raumes zwischen den Treppen gewonnen wird, ist es in einigen Fällen nötig, Teile der Treppen auszuschneiden (indem man, wie von den Baureglungen gefordert, genügend Platz freilässt), um genug Platz für den Aufzug oder die Arbeitsbühne zu erhalten. Eine weitere Arbeit dieser Art, aber kleiner, die oft notwendig ist, ist die Gestaltung einer kontrollierbaren Leitung zwischen dem Schacht und dem Maschinenraum, oder Platz für die Maschine, in der die Hydraulikröhre (eines Ölhydraulikaufzugs) und die elektrischen Leitungen untergebracht werden. Auch die Erzeugung des Maschinenraums, oder die Schaffung eines Platzes für die Maschine, erfordern im Normalfall mehr oder weniger signifikante Mauerarbeiten.

All diese Bauarbeiten fallen unter den Zuständigkeitsbereich eines Bauunternehmens, das mehr oder weniger strukturiert ist, aber nicht nur das.
Sie erfordern eine sorgfältige Planung durch einen befugten Spezialisten, benötigen Genehmigungen von bestimmten Behörden und die Erstellung eines Sicherheitsplans für die Baustelle, sowie die Auswahl eines Bauleiters und eines Verantwortlichen für die Sicherheit auf der Baustelle (in den Phasen der Planung und Umsetzung).
In der Tat können das Ausheben einer Grube und das Durchbrechen der Decke eines Gebäudes zu den verschiedensten Arten von Problemen führen, die von einem einfachen Bauingenieur nicht gelöst werden können: Umweltbelastung durch Lärm oder Staub; Wenn man in einem Umfeld von künstlerischen oder architektonischen Gebäuden arbeitet, muss man bei den zuständigen Behörden eine Genehmigung ansuchen; Falls man bei der Aushebung der Grube auf Antiquitäten stößt, sollten diese gemeldet werden.
Außerdem kann die Nutzung der öffentlichen Flächen in der Straße neben der Baustelle, die leider in einigen Fällen unumgänglich ist, ebenso wie die Tatsache, dass man die Baustelle mit Fahrzeugen und Arbeitsfahrzeugen erreichen muss, zum Beispiel bei einer Baustelle in der Altstadt mit Verkehrsbegrenzungen, oft zu einem hohen administrativen Aufwand führen.
Dieser Teil der Arbeit darf also nicht unterschätzt werden und muss mit dem Fahrstuhlmonteur neben seinem Arbeitsplan im Vorhinein gut besprochen werden.
Auch wenn jemand glaubt, diese Probleme ignorieren zu können, ist es sehr wahrscheinlich, dass es zu Nachbarschaftsstreitigkeiten kommt. Das führt zu großen Problemen wie eine jahrelange Unterbrechung oder sogar eine Schließung der Baustelle, Geldstrafen und vieles mehr…

Was das Einbauen des metallischen Gerüsts betrifft, mit oder ohne Verglasungen, gibt es auch hier Komplexitäten, über die man gut Bescheid wissen sollte.
Heutzutage darf man keinen Schlosser mit der Aufgabe beauftragen- so professionell dieser auch arbeiten mag- da die Baustelle zum Einbau einer metallischen Tragstruktur nach italienischem Recht nur von einem professionellen Team von Handwerkern durchgeführt werden darf und den sogenannten NTC’08 unterliegt.
In der Praxis sind der Kunde und der Fahrstuhlmonteur verpflichtet, ein Unternehmen (strukturiert und in der Regel mit dem Zertifikat ISO 9001 ausgezeichnet) zu beauftragen, das eine Ministererlaubnis zur Ausführung dieser Tätigkeit erhalten hat. Vorab muss man alle nötigen Normen für die Planung der Struktur und möglicherweise auch gewisse Erdbebenschutzbestimmungen und andere Bestimmungen erfüllen, sowie einen Test durchführen.

Zudem darf man nicht vergessen, dass der Aufzugsschacht als solcher ebenfalls einer Reihe von Normen entsprechen muss- wie zum Beispiel im Bezug auf die Distanz zwischen den Wänden und den beweglichen Teilen oder auf die Elemente der verglasten Oberflächen (die ihrerseits ebenfalls gewissen anzuwendenden Normen entsprechen müssen, nämlich der Richtlinie CE/89/106 für Bauprodukte, oder was von dieser nach April 2011 noch übrig geblieben ist). Diese Vorschriften muss der Planer des Schachts kennen und befolgen.
Auf einer Baustelle dieser Art kann es vorkommen, dass die Schlosserarbeiten über die Erzeugung eines metallischen Rahmens hinausgehen. Es wurden Fälle bekannt, bei denen die Platte über der Grube oder die Decke über dem Schacht aus Blech waren, und/oder es metallische Balken gab, die gewisse strukturelle Eigenschaften haben sollten. Außerdem gibt es oft Bedarf an einer metallischen Leiter, um in die Grube steigen zu können. Vor allem in der Vergangenheit waren Arbeiten zur Gestaltung des Maschinenraums erforderlich. Dieser konnte auch in der metallischen Zimmerei produziert werden. Die Leitung, durch die elektrische Kabeln und hydraulische Rohre für öldynamische Aufzüge verlegt werden, muss mit Blech ummantelt werden. Dies ist wiederum eine Schlosserarbeit.

Ein wichtiges Thema für den Einbau eines Aufzugs oder einer Hebebühne in ein bestehendes Gebäude, das davor keinen Aufzug hatte, für die Erneuerung eines alten Aufzugs, ist das der Extra-Elektroarbeiten.
Im einfachen Fall ist die neu eingebaute Anlage einphasig, es gibt eine Spannung der „häuslichen“ Art von 220 V, die beim Anlauf benötigt wird und sie reicht aus, dass man den Energieversorgungsvertrag mit der liefernden Firma nicht ändern muss.
Trotz allem, wie man in letzter Zeit schreibt und liest, ist es nicht so leicht- aus einfachen physikalischen Gründen. Die Leistung, die verwendet wird, um die Masse m in die Höhe zu befördern für die Distanz h ist direkt proportional zu m*h, wie die Leistung, die notwendig ist, um die gleiche Masse m in der Geschwindigkeit v zu befördern proportional zu m*v ist. Also um die Leistung und Energie niedrig zu halten, müssen m, h und q sehr niedrig sein. Das heißt, in einfachen Worten, wir müssen eine sehr beschränkte Nettolast in der Kabine (z. B. zwei Personen) und eine begrenzte Geschwindigkeit (weniger als 0,15 m / s, wenn möglich nur 0,1 m / s) haben. Eine andere Möglichkeit: die Geräte, die man installieren soll, werden wahrscheinlich dreiphasig sein, mit einer Spannung von 380 V, die benutzten Energien, Leistungen und Strom so, dass man einen passenden Elektroanschluss installieren muss, mit passendem Schutz (Differenzialen und anderen), passenden Kabeln und Schaltern.
Die Eigenschaften dieser Geräte müssen von einem Planer ausgewählt werden, um Gefahren für die Benutzer und eine Beschädigung der Anlage durch Überstrom, Kurzschluss etc. zu vermeiden.
Es sollte auch erwähnt werden, dass der Schacht, der Maschinenraum und der Treppenabsatz vor den Schachttüren eine ausreichende Beleuchtung benötigen. Diese Aufgabe, die typischerweise von einem Elektriker übernommen wird, muss vor der Inbetriebnahme des Aufzugs gelöst werden. Man sollte beachten, dass die Fahrstuhlmonteure, gemäß dem geltenden Recht 37/2008 (die bekannte Ex-46/90), mit den in 5f genannten Eigenschaften ausgestattet sein müssen, während die Elektriker den sogenannten Rundbrief 5 haben müssen. Es gibt auch Unternehmen wie die Firma Travasso A.W., die über beide Befähigungszeugnisse verfügen und somit können sie sowohl die elektrischen Installationen im Aufzug als auch im Gebäude durchführen. Außerdem muss eine elektrische Anlage, nach diesen Gesetzen, auch richtig konzipiert und das verwendete Material muss dokumentiert sein.

Abschließend sollte darauf hingewiesen werden, dass sich die Fahrstuhlmonteure der Firma Travasso A.W. darauf beschränken können, wie es in der Vergangenheit oft der Fall war, ihren Aufzug oder ihre Arbeitsbühne in Zusammenarbeit mit den anderen Arbeitern auf der Baustelle- andere Unternehmen, Elektriker, Schmiede und so weiter- zu produzieren.
Auf Anfrage des Kunden gestaltet die Firma Travasso A.W. auch schlüsselfertige Projekte zu Fixkosten, die weitgehend unveränderlich sind und in diesem Fall arbeitet die Firma mit einer Reihe von qualifizierten Arbeitskräften zusammen und sie verwalten das Projekt ohne Risiken bei gleichzeitiger Wahrung der Arbeitsqualität und Umgebungsqualität, kraft ihrer Zertifikate: ISO 9001 und ISO 14001. Travasso arbeitet auch mit Planern, Bauingenieuren und Sicherheitskoordinatoren zusammen, obwohl man diesbezüglich anmerken muss, dass der Sinn und Zweck aller Arbeiter darin besteht, die Qualität für den Kunden zu gewährleisten. Sie stehen in einem Interessenskonflikt mit dem Fahrstuhlmonteur und müssen deswegen vom Kunden ausgewählt werden.

 

 
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